Zum letzten Mal im Turm für diese Saison mussten wir gegen die arg abstiegsbedrohte Fünfte aus Hellern ran. Im Gegensatz zu dem Gegner unserer Sechsten sagte unser Gegner nicht vorher bescheid, sodass wir erst im Turm erfuhren, dass wir auf nur 4 Gegenspieler treffen würden. Leider ging Walter, der für Ole eingesprungen war, somit leer aus und auch ich verzichtete meinen Mitspielern zuliebe auf eine Partie. Mit schalem Beigeschmack führten wir also schon vor dem Start mit 2:0 und ich war mir laut Papier sicher, dass wir den noch fehlenden Punkt für ein Unentschieden auch noch holen würden. Und ebenso war ich mir sicher, dass die Sechste unsere Schützenhilfe für deren Klassenerhalt nicht mehr brauchen würde, da sie selbst in Fürstenau alles klar machen sollte. Letzteres traf ein, ersteres nicht.
Zu den einzelnen Partien ist nicht allzu viel zu sagen: Patrick an Brett 4 hatte mit einer Eröffnungsfalle einen Bauern gewonnen, konnte auch lange gut mithalten, gab aber letztendlich wie so oft die Partie unglücklich her. 2:1
Roman an Brett 1 startete mit schwarz in der Holländischen Verteidigung, konnte aber nicht wirklich Gegenspiel entwickeln und mit einem fulminanten Angriff gewann sein Gegner eine Qualität und brachte einen Bauern uneinholbar auf die siebte Reihe. 2:2
Aber auch da machte ich mir noch keine Gedanken, denn an den beiden letzten Brettern stand es zumindest ausgeglichen, Mykhailo an Brett 2 stand eher besser. Als er dann aber den Gewinnweg nicht fand, ließ er den Helleraner ebenso mit einem Bauern durchbrechen und musste sich geschlagen geben. 2:3
An Brett 3 ging es zu diesem Zeitpunkt hoch her. Eberhard hatte eine Figur verloren, konnte dann aber eine Qualität zurückgewinnen, sodass seinem Turm 2 Figuren gegenüberstanden. Die verbliebenen Bauern behinderten sich gegenseitig, es gab kein Durchkommen. 2,5:3,5
Für uns ist die Niederlage letztendlich egal und als Dennis mir das Ergebnis aus Fürstenau tickerte, war die Welt wieder halbwegs in Ordnung.
Andreas Festl
