Am 11.04.2026 absolvierten wir unser Nachholspiel des 5. Spieltages gegen Gaste-Hasbergen, dieses war Ende Januar wegen der damaligen Wetterverhältnisse abgesagt worden.
Nach ausfüllen der Spielberichtskarte lauteten die Paarungen:
Peter Schiffer gegen Dirk Haunhorst, Ralf Schmidt gegen Thomas König, Dennis Hahn gegen Andreas Heckel, Günter Hullmann gegen Mathias Dommach, Dr. Jochen Wagner gegen Rüdiger Heckel, sowie Maximilian Reuschel gegen Uwe Keuter.
Von der durchschnittlichen DWZ waren wir mit 1397 zu 1384 damit eigentlich leicht favorisiert. Das Problem bestand aber darin, dass an den ersten beiden Brettern der DWZ-Unterschied mit deutlich über 220 Punkten zu Gunsten von Gaste-Hasbergen sprach.
Nun aber zur Chronologie des Spielverlaufes:
Ich hatte nach der Eröffnungsphase einen Springer mehr für 2 Bauern, sowie eigentlich eine gut spielbare Stellung. Ich konnte als in Ruhe einen Rundgang starten und stellte fest, dass es an allen anderen Brettern relativ ausgeglichen stand. Im weiteren Verlauf ist es mir dann, laut Engine, gelungen mittels eines Bauernzuges meine Partie einzügig von einem Vorteil von +4,5 in ein Minus von 2,7 zu drehen. Folgerichtig fuhr ich damit unsere erste Niederlage ein.
An den anderen Brettern stand es zu diesem Zeitpunkt noch relativ ausgeglichen. Ich nutzte also die Zeit und analysierte meine Partie mittels der Engine.
Als ich wieder nach oben ging hatte Peter einen Bauer weniger und kurze Zeit später verlor auch Ralf einen Bauern durch einen Springertrick seines Gegners. Beide kämpften fortan noch längere Zeit um etwas zählbares.
Die zweite Partie die beendet wurde war die von Dennis. In der kurzen Analyse nach Spielende zeigte sich das wegen einer passiven Figurenaufstellung hier wohl nicht mehr als ein Remis drin war.
Kurze Zeit später erfolgte der Friedensschluß am Brett von Maximilian. Hier war die Stellung durchgehend ausgeglichen.
Ralf konnte seine Stellung dann auf Dauer nicht verteidigen und mußte ebenso wie ich die Hand zur Aufgabe reichen.
Günter versuchte noch über etwa 20-30 Züge eine trotz 2 Minusbauern komplett ausgeglichen Stellung in einem Springer gegen Läufer Endspiel zu gewinnen, was aber schlußendlich nicht gelang so dass auch hier ein Remis vereinbart wurde.
Auch Peter konnte seine Stellung auf Dauer gegen zwei Freibauern seines Gegners nicht zusammenhalten und mußte aufgeben.
Somit stand am Ende eine deutliche 1,5 zu 4,5 Niederlage zu Buche. Für mich tröstlich ist das die Niederlage auch eingetreten wäre, wenn ich gewonnen hätte, so dass ich immerhin dieses Mal keinen Mannschaftspunkt verschenkt habe.
Somit ist unser Klassenerhalt weiterhin nicht in trockenen Tüchern. Wir benötigen hierzu aus den verbleibenden 2 Begegnungen noch mindestens einen Punkt. Die nächste Chance diesen zu holen, haben wir am 25.04.26 bei unserem Auswärtsspiel in Fürstenau.
Dr. Jochen Wagner
