Fünfte hätte fast in Dissen was geholt

Im Gegensatz zu unseren anderen beiden OSV Kreisligamannschaften konnten wir zum Saisonabschluss wieder mal in Stammbesetzung aufspielen und unbeschwert nach Dissen fahren. Für uns gab es nichts mehr zu verlieren und Dissen, die in der gesamten Saison nicht einen einzigen Mannschaftspunkt abgegeben hatten, war schon aufgestiegen.

Patrick an Brett 6 spielte recht zügig und souverän. Und als er mit zwei verbundenen Freibauern vor des Gegners König auftauchte, konnte er sich endlich auch mal wieder für seine Mühe belohnen. 0:1

Mykhailo an Brett 4 spielte ungewohnt defensiv, wohl auch weil der Dissener die sonst paukenschlagartigen Vorstöße nicht zuließ. Er brachte dann Mykhailo immer mehr in Schwierigkeiten und letztendlich das Spiel gekonnt über die Ziellinie. 1:1

Bei mir an Brett 2 opferte mein 150 DWZ- Punkte stärkerer Gegner einen Bauern, um meine Königsstellung zu ruinieren. Als ich aber die Abwehr stabil halten konnte, verzettelte sich der Dissener und ich gewann eine Figur. Später, mit einer Figur und einem Bauern mehr, dafür aber mit einem König ohne Deckung, nahm ich ein Remisangebot an, da ich mir etwas unsicher war, das Spiel wirklich nach Hause bringen zu können. 1,5:1,5

An Brett 1 hatte Ole eine 400 Punkte besseren Spieler gegenüber sitzen. Ole spielte gut, war auch offensiv engagiert, konnte aber irgendwann gegen die Übermacht nichts mehr ausrichten. 2,5:1,5

An diesem Punkt tickerte ich Dennis, der mir gerade das Endergebnis der Sechsten geschickt hatte, dass hier noch was drin sei, dass wir die einzigen sein könnten, die Dissen einen Punkt abluchsen. Eberhard stand sehr remislich und Roman hatte einen Bauern mehr. Das wäre ja mal was. Doch leider brach Eberhards Gegner in die Abwehrstellung und brachte einen Bauer durch und Roman schaffte es nicht, sich trotz Mehrbauern einen gewinnbringenden Vorteil zu erarbeiten. Somit endete der Kampf 4:2 für Dissen. Wir wünschen denen viel Erfolg in der Bezirksklasse, wo sie auch sportlich mindestens hingehören.

Insgesamt war die Saison aus meiner Sicht völlig ok. Hervorzuheben ist, dass wir in der gesamten Spielzeit nur zwei mal Aushilfen gebraucht haben und fast alle Spiele in Sammbesetzung spielen konnten. Hiermit ein großes Lob und Dankeschön an meine fünf Mitstreiter.

Andreas Festl