Verbandsliga: Unsere Zweite marschiert (scheinbar) unaufhaltsam – 5:3 Erfolg in Quakenbrück!

In der siebten Runde der diesjährigen Verbandsligasaison musste unsere zweite Mannschaft in Quakenbrück antreten. Da Quakenbrück zum Schachbezirk 5 (Oldenburg-Ostfriesland) gehört,  war dies das erste Aufeinandertreffen unserer Vereine.  Wir mussten ohne David, Sergey und Nenad die Fahrt antreten, neben dem längst zum Stamm gehörenden Hannes waren Dirk Meyer und der Youngster unserer Dritten, Florian Salim, netterweise eingesprungen. Die Quakenbrücker hingegen waren in Bestbesetzung angetreten, sodass  wir mit einem engen Kampf rechneten, der es denn auch werden sollte.

Als erster war der Mannschaftführer  und Berichterstatter an Brett 2 fertig, nach nicht einmal 20 Zügen und weniger als 2 h Spielzeit wurde in mein Remisangebot eingeschlagen. Zu diesem Zeitpunkt war schon der volle Punkt von Boris, der am Spitzenbrett verkehrte, absehbar. Boris stand schnell besser, gewann eine Figur gegen 2 Bauern und verwertete diesen Vorteil sicher. Aber leider war auch ein Minuspunkt in Sichtweite, Florian geriet an Brett 8 in spielentscheidenden Nachteil: 1,5:1,5 und mehrere unklare Partien, sodass ich mir über den Ausgang der Begegnung unsicher war. Zumal auch 4 Sven an Brett 4 einen Bauern weniger hatte…

Ca. eine Stunde dauerte dieses Bangen, bis dann Maximilian an Brett 5 eine strategisch saubere und Hannes an Brett 6 eine eher chaotisch-scharfe Partie zu vollen Punkten führten. 3,5:1,5, das war doch schon eher beruhigend! Nach der Zeitkontrolle bot dann Dirk an Brett 7 Remis an, nachdem er zuvor noch ein Friedensangebot ausgeschlagen hatte. Neben dem weiterhin kämpfenden, aber unvermindert schlecht stehendem, Sven lief dann noch die Partie an Brett 3: Hier hatte Torsten eine selten gespielte Eröffnungsvariante falsch eingeschätzt, stand zuerst schlechter und dann unklar. Torsten behielt aber die Nerven, verbesserte nach und nach seine Stellung und konnte schließlich doch gewinnen. Damit hatten wir 5 Punkte auf unserem Konto, da konnten wir es schließlich auch verschmerzen, dass Svens wie immer heroischer  Widerstand vergebens war.

Zu Beginn der Saison mit dem Ziel Klassenerhalt gestartet, stehen nun 14:0 Mannschaftspunkte auf unserem Konto. Ein Mannschaftspunkt aus den verbleibenden zwei Kämpfen reicht zum Aufstieg in die Landesliga, die erste Chance hierzu besteht am 12.04. im Heimspiel gegen unseren Stadtrivalen Hellern II. Die Ansprüche sind gestiegen…

Gerhard Müller