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2. Kreisklasse OS, 7. Spieltag

Schock zum Saisonfinale

Der Nachmittag begann für unsere 6. Mannschaft mit einem Schock: Auf dem Weg zum Turm wurde Thomas, unser Brett-1-Spieler, von einem frei herumlaufenden Irren mit Pfefferspray angegriffen! Nach minutenlanger Wasserbehandlung wollte er aber mit zum Auswärtsspiel nach Bramsche. Während der Fahrt konnte dank Handy ohne weiteren Zeitverzug die Polizei informiert werden; hoffentlich kann sie das Pfeffermännchen wieder einfangen.

Für Thomas begann das Ligaspiel allerdings in noch ziemlich lädierter Verfassung. Und ruckzuck hatte er eine Figur eingestellt. Und auch bei den anderen Spielern Kurt, Luka und Nikita sah es nach Stellungsnachteil aus, obwohl Kurt und Nikita einen Bauern gewonnen hatten. Bahnte sich eine Niederlage an?

Was die Situation am Spitzenbrett betraf, musste unbedingt etwas geschehen. Mit Drängen und gutem Zureden gelang es mir, an die für einen Eisbeutel notwendigen Utensilien zu gelangen. Und der machte Thomas wieder fit. Angriff gegen die Rochadestellung, Läufereinschlag, Springergabel, Dame weg und 1:0 für uns.

Unterdessen hatte sich Luka an Brett 3 in ein Schwerfigurenendspiel mit Minusbauern gehangelt. Der Minusbauer machte allerdings wenig aus, weil die Stellung sehr offen war: Meiner Meinung nach gab es gute Aussichten auf Dauerschach. Nicht auf Dauerschach spielend, es höchstens als ein Brotkrümelergebnis ansehend, bereitete Luka lieber eine Mattdrohung vor - und hatte Erfolg! 2:0 für uns.

Kurts Partie war schwierig. Er hatte irgendwann sogar zwei Bauern mehr, aber eine so verknotete Stellung, dass sich Turm und Läfer gar nicht und der Rest der Truppe nur vorsichtig bewegen konnte. Hier drohte bei der geringsten Unachtsamkeit die bittere Niederlage.

Der Partieverlauf bei Nikita verlief in weniger gefährlichen Bahnen: Sein Gegner ließ etliche Chancen zum Ausgleich aus. Als der Mehrbauer gefestigt war, spielte Nikita nach einem klug ausgedachten Endspielplan und gewann die gute Stellung ganz, ganz plötzlich durch ein Versehen seines Gegners.

Kurt bzw. seine Figuren blieben verknotet bis zum Ende. Vielleicht konnte nur ein Alexander den Knoten wuchtig lösen, sein Gegner tat dies nicht und bot Remis an, das Kurt gerne annahm. Endstand somit 3,5:0,5, eigentlich ein schöner Saisonabschluss, aber mehr in Erinnerung bleibt wohl der schreckliche Angriff am hellichten Tag in Osnabrück.

Christoph Neumann, Mannschaftskapitän

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