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SGO - SV Osnabrück II 3,5 : 4,5

Gleich zu Beginn eine Überraschung: Wir waren mit allen 9 gemeldeten Spielern in der Lagerhalle anwesend. Als Mannschaftskapitän habe ich gern pausiert. Hätte ich aber sowieso, denn unser Gegner hatte Brett 5 nicht besetzt. Also gingen wir mit 1:0 in Führung.
Nach Rückkehr von einem kurzen Stadtrundgang stand es bereits 3:1. Bernard an Brett 1 hatte schnell gewonnen, und Edwin an Brett 7 in ausgeglichener Stellung Remis gemacht. Karl an Brett 3 hatte nach 12 Zügen ebenfalls remisiert, weil er uns schon auf der Siegesstraße sah und sich auch nicht sehr kampfeslustig fand. So kam ihm das Remisangebot gerade recht.

Aber Klaus-Dieter an Brett 2 hatte gepatzt und sprach von einem „Schnapszug“. Und es sollte sich der von dem Osnabrücker Fernschach-Großmeister in seinem letzten Bericht erwähnte Spruch „Wer schlecht spielt muss lange leiden“ bewahrheiten. Am Nachbarbrett hatte Bernd eine Qualität verloren und bald auch die Partie. Zwischenstand also 3:2.

Den Zweipunkteabstand stellte dann Justin an Brett 8 wieder her. Er hatte seine positionell bessere Stellung immer weiter ausgebaut und schließlich nach Materialgewinn seinen Gegner zur Aufgabe gezwungen.

Nun liefen noch zwei Partien, und wir brauchten noch einen halben Punkt.
Den konnte Klaus-Dieter nicht liefern, denn er machte seinem Leiden ein Ende und gab auf.

Nun musste die Partie an Brett 6 die Entscheidung bringen. Andreas hatte zwar eine Qualität eingebüßt, dafür aber zwei Mehrbauern erhalten. Durch geschicktes Abtauschen erhielt er ein Endspiel Läufer + 4 Bauern, davon ein Freibauer, gegen Turm + 2 Bauern. Das war leicht Remis zu halten und brachte uns den Gesamtsieg.

Norbert Kienel, Mannschaftskapitän