OSV IV gegen OSV V.

Von ihren Mannschaftskapitänen auf volles Segelsetzen bei Sturm und Schlachtgetümmel eingeschworen, war die Spannung schon lange vor Rundenbeginn spürbar. Für Flautenwetter machen und langweilig Figuren schieben wollte niemand zur Verfügung stehen.

Langeweile ist, wenn die Erdbeerblauen spielen, sowieso ausgeschlossen. Immer ist irgendetwas lose. Alles ist möglich. Dort vielleicht eine Katastrophe, hier und heute Chaos wie in einer Junggesellenküche. Weil nämlich zwei Erdbeerblaue den bedeutendsten Schachtag in dieser Saison verschwitzen, muss die Mannschaftsaufstellung in letzter Minute umgemodelt werden. Hoffentlich gelingt es, bis zur nächsten Runde einen Sicherheitskreislauf einzubauen, sonst kommen wir nicht mehr so glimpflich davon.

Aber die Erdbeerblauen wären nicht die Erdbeerblauen, wenn sie nicht mit jeder Situation in meisternder Weise umgehen könnten. Kurz nach 16 Uhr stehen die Mannschaftsaufstellungen fest, und der große Nachmittag kann beginnen. Hier einige Pixelimpressionen:

 

Die Spieler an Brett 1 und 2 zeigen ihre Kampfbereitschaft.

Vorne links: Andreas Festl, der gegen Amir Samani die längste Partie des Tages spielen und gewinnen wird.

Lukas Schiermeyer, die Zukunft der Erdbeerblauen, hochkonzentriert.

 

 

 

Ring frei!

Ein Schnappschuss vom Shake-Hands: Armin Stein mit Weiß gegen Kai Behncke.

Auf Gewinnen steht sein Sinn:

Der Mannschaftskapitän unserer Vierten, Hugh Byron, startet die Uhr. Seinem Gegner Günther Bensmann steht ein wilder Königsangriff bevor.

 

 

 

 

 

 

Nachdem sich das Chaos bei der Mannschaftsaufstellung in regelkonforme Brettreihenfolgen aufgetrennt hatte, verschlug es Lukas bis vorne nach Brett 6. Elisa Glaß, die eigentlich nur zuschauen wollte, sieht sich auf einmal am Schachbrett sitzen, ihr gegenüber TM Günter Hullmann.

 

 

 

 

(TM = Tischlermeister)

Vorne rechts: Sigrun Daviter gelingt ein flotter Start-Ziel Sieg: Unsere Vierte kann schon nach gut und gerne einer Stunde ein Startguthaben auf ihrem Punktekonto verbuchen.

Links im Bild: Elyk Kutsyn mit Weiß gegen Maximilian Reuschel. Ein interessantes Mittelspiel kommt aufs Brett, in dem Elyk nach und nach einen starken Angriff aufbauen kann, dann aber nach einem Figureneinsteller die Partie aufgeben muss.

 

 

Am Spitzenbrett:

Jakob Münstermann hat im Lettischen Gambit alle seine Schwerfiguren vor dem gegnerischen König aufgebaut. Nach einem Figurengewinn holt er den Punkt für die Erdbeerblauen.

An Brett 3 ist ein remisliches Turmendspiel entstanden. Der Spielstand zwingt Kai zu riskantem Spiel. Armin behält aber den Überblick und erhöht den Spielstand für unsere Vierte.

 

 

Links die Hochkonzentrierten aus unserer Vierten.

Rechts ihre beiden Gegner, allem Anschein nach leicht in der Bredouille sitzend.

 

Dann ist es soweit: Unsere Vierte hat 6:2 gewonnen!

Nach dem Spiel sind Freund und Feind wieder vereint, und der Vorraum des Barenturms verwandelt sich in einen Partykeller.

Weil auch gleichzeitig unsere Zweite im Turm anwesend ist, geht es ganz schön hoch her!