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Mit Pepp und Pampers durch die 6. Runde

Pepp und Pampers sind beileibe keine neuen Comicfiguren, sondern lediglich Motto-Worte für den 6. Spieltag im allgemeinen...

Wir hatten die Zweite aus Fürstenau zu Gast. Zu deren Leidwesen konnte ihr starker Neuzugang, die Kreisliga-Koryphäe Pepp nicht mitfahren. Und auch Brett 1 musste passen. Durch spannendes Stühlerücken unserer Gegner stellte sich Punkt 16 Uhr heraus, dass es diesmal Maik Teichler traf, der kampflos eine 1 auf die Spielstandstafel schreiben konnte.

Mit einem Nichtspieler in den eigenen Reihen schreibt sich ein Spielbericht viel einfacher. Weil meine Partie sich viel zu kompliziert gestaltete, um an den anderen Brettern allzu ausgiebig kiebitzen zu können, gebe ich teilweise Maiks Lageberichte wieder. Gabriel Schedensacks Gegner versemmelte irgendetwas in der Eröffnung, so dass es nach kurzer Zeit 2:0 für uns stand. Und auch Jörg Hinken hatte dank eines Läuferspießes die Punkte-Vorratskammer fast schon zum Bersten auf 3:0 angefüllt.

Die anderen Bretter waren aber allesamt hart umkämpft. Michael Jungs Gegner, bisher ich glaube Mr. 100 Prozent der Fürstenauer, ließ auch im Barenturm nichts anbrennen und stellte unentwegt Drohungen auf, die schließlich zum Erfolg führten, 3:1. Die Retourkutsche gelang Eberhard Heymann: Unser ersehnter vierter Punkt! Ich selber hatte zu diesem Zeitpunkt einen Aufbau mit Damenisolani frei nach der allbekannten Partie Botwinnik-Vidmar (Nottingham 1936) mit vertauschten Farben angepeilt, aber den Läufer auf die falsche Diagonale platziert. Glücklicherweise bot sich eine Springergabel mit Qualitätsgewinn an, und danach kam die Kunde vom 4:1, und gerade, als ich mich zum Remis anbieten anschickte, um den entscheidenden halben Punkt zu holen, fand mein verbliebener Springer tragikomischerweise eine zweite Gabel von genau dem gleichen Felde aus wie fünf Züge vorher sein Kollege. So kam es zum 5:1.

Die beiden letzten Partien spielten Michael Furman und Nikolai Bäumler. Nikolai gewann nach zähem Ringen, und nach noch zäherem verlor Michael, der diesmal mit seinem Plan eines Husarenangriffs nicht zum Erfolg kam. (siehe Bericht zur 5. Runde gegen Riemsloh).

Vor dem nächsten Spieltag unserer Zweiten gibt es einen noch wichtigeren Termin: 5.4., unsere Dritte spielt um den Aufstieg in der vorgezogenen letzten Runde dieser Saison! Da wird einiges los sein. Eintritt frei, Zuschauer sind herzlich willkommen!

Christoph Neumann

 

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