Stadtputztag in Osnabrück

Unter dem Motto "Der Norden räumt auf" machte am 21. März 2015 ganz Norddeutschland seine annuale Jagd auf nachlässige, weil Kippen wegwerfende Zigarettenraucher und die Hinterlassenschaften Derer von und zu, also die von Bier zu Schnaps taumelnde Schönwetterklientel. Unser Schachverein beteiligte sich mit zehn Personen am Stadtputztag und säuberte wieder die Sträucher und Grünflächen rund um den Barenturm. Außerdem konnten in einer waghalsigen Abseilaktion die Steilhänge am Fuße des Barenturms bis hinunter zur wildrauschenden Hase von Plastikmüll und Flaschen gesäubert werden.

Die Jagd beginnt!

Unser Vereinsboss Norbert Kienel hat flüchtende Raucher entdeckt, die OSV-ler nehmen die Verfolgung auf.

 

 

Sieben erfolgreiche Kämpfer im Kampf gegen den Müll.

Hier ist es gefährlich!

Die Müllsammelaktion am regenglitschigen Steilhang unterhalb des Barenturms. Das stachelige Ufergestrüpp freut sich allerdings vergebens auf hineinfallende Kinder.

Für alle Abfallsammler spendierten die Osnabrücker Servicebetriebe auf dem Martkplatz Pizza, Erbseneintopf und Colawasserfantasprite. - Hier ein Selfie vom Tisch der OSV-ler:

 

Schon 2012 und 2013 waren die Sträucher und Grünanlagen rund um den Barenturm das Jagedgebiet der OSV-ler. Und so muss sich angesichts vier voller Müllsäcke leider sagen lassen: Die Sache mit dem Müll ist eine unendliche Geschichte. Aber aus naturkundlicher Sicht lässt sich ein Fazit ziehen: Direkt anzutreffen waren sie zwar nirgends, und dennoch gibt es sie weiterhin in der Osnabrücker Stadtfauna:

Spezies Nr. 1:
Der "Kippen-Grom", hässlich und lichtscheu, verwandt, aber nicht zu verwechseln mit

Spezies Nr. 2:
Der "Heimliche Hecken-Raucher", dieser ist nachweisbar hervorgegangen aus dem "Heimlichen Schulhof-Raucher"

Spezies Nr. 3:
Der "Nachtaktive Schluckspecht", hervorgegangen aus den einschlägigen Kneipen und Sprituosenmärkten des Jakobi-Viertels.